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Misch- und Kombinations-Gerüste zur Fassadenabstützung

Bei Sanierungsarbeiten und zur Instandsetzung historischer Gebäude kommen unterschiedlichste Gerüste zur Sicherung der Fassaden zum Einsatz. Diese sollen insbesondere die Standsicherheit von freistehenden Wänden und Gebäudeteilen während der Sanierungsphase gewährleisten. Wirtschaftliche Alternativen zu klassischen Stahl- oder Holzkonstruktionen stellt das Fachmagazin „Der Gerüstbauer" in seiner Ausgabe 05.2019 auf den Seiten 4ff an einem Sanierungsbeispiel vor.

Misch- und Kombigerüste aus Systemmaterial

Zur wirtschaftlichen Fassadenabstützung eignet sich gemäß dem Bericht eine sinnvolle Montage von Misch- und Kombinationsgerüsten aus Systemmaterial. Ergänzt werden können diese mit bautypischem Spannstahl oder Schalungshölzern. In der Regel kommen zur Fassadensicherung Arbeitsgerüste entsprechend DIN EN 12811, Schutzgerüste entsprechend DIN 4420 und Traggerüste entsprechend DIN EN 12812 zum Einsatz.

Fassadenabstützung mit System am Beispiel einer Schloss-Sanierung

Im Zuge von Umnutzungsarbeiten musste das historische Gebäude entkernt und neu aufgebaut werden. Um die Stabilität der hierdurch freistehend gewordenen Außenmauern sicherzustellen war eine Fassadenabstützung notwendig geworden: Decken und Dachsparren konnten das Gebäude aufgrund der die Entkernungsarbeiten nicht mehr ausreichend stützen. Gefragt war eine Lösung, die zum einen die Fassade ausreichend stützen und zum anderen ein reibungsloses Arbeiten ermöglichen konnte.
In enger Kooperation mit dem Auftraggeber wurden von dem ausführenden Gerüstbauunternehmen alle notwendigen Arbeits- und Montageschritte unter Berücksichtigung der jeweiligen Gefährdungsbeurteilungen abgestimmt. Das Kombinationsgerüst für dieses Projekt entsprach sowohl den Anforderungen als Arbeitsgerüst (Lastklasse 4, Breitenklasse W09) wie auch als Traggerüst (Bemessungsklasse B2) und wurde freistehend konstruiert.

Umfangreiche Ballastierung für rund 158 lfd. Meter

Zur Stabilisierung der freistehenden Gerüstkonstruktion zur Absicherung für die rund 158 lfd. Meter Fassadenlänge wurde Ballast in großen Mengen in das Gerüst eingefügt. Dieser wurde, so der Bericht, „... selbstverständlich wirtschaftlich sinnvoll auf das gewählte Gerüstraster unter Berücksichtigung der jeweiligen Einflussflächen und Aufbauhöhen des Bestandbauwerkes abgestimmt." („Der Gerüstbauer", Ausgabe 05.2019, S. 7) An diesem Beispiel zeigt sich die vielfältige Nutzungseignung und Leistungsfähigkeit von modernen und flexibel einsetzbaren Gerüstkonstruktionen.

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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