3 Praxis-Tipps für die Sicherheit im Gerüstbau.

Die Absturzsicherung wie auch die Arbeitssicherheit spielen im Gerüstbau eine gewichtige Rolle. Dies betrifft sowohl die Konstruktionen der Gerüste und deren Montagevorrichtungen. Aber auch die Gerüstbauer und Gerüst-Monteure sind sich des hohen Unfallrisikos wohl bewusst. Deshalb muss im Gerüstbau jeder Handgriff sitzen – vom Auszubildenden bis hin zum Meister.

Damit nicht genug treffen wir von GH Gerüsthandel noch weitere Sicherheitsmaßnahmen. Denn schließlich müssen unsere Konstruktionen zu jeder Zeit unseren Arbeitern beim Gerüstaufbau sicheren Halt geben, wie auch den Handwerkern und Bauherrn, die das Gerüst für ihre tägliche Arbeit benötigen.  In bis zu 24 Metern Höhe. Und oftmals über mehrere Tage und Wochen hinweg. Auf welche 5 Säulen wir diese Sicherheit für unsere Gerüstbauer und Kunden stellen, verraten Ihnen diese 3 Praxis-Tipps:

1. Doppelter Schutz durch Fanggerüste

Fanggerüste sind spezielle Zusatzgerüste, die zum einen verhindern sollen, dass Personen, also Gerüstbauer oder Handwerker von einem Gerüst abstürzen. In diesem Falle dienen sie der Arbeitssicherheit wie auch zur Absturzsicherung. Zum anderen können diese Fanggerüste aktiv verhindern, dass Arbeitsgegenstände wie Arbeitsgeräte oder -maschinen, die die Handwerker für ihre Arbeit benötigen, vom Gerüst herabfallen und vorbeigehende Passanten verletzen.

Fanggerüste gehören im Rahmen der Europäischen Richtlinien zur DIN 4420. Diese Norm behandelt  Richtlinien  rund um  Arbeits- und Schutzgerüste.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Wahl der Fanggerüste auf die DIN Norm 4420!

2. Spezieller Schutz durch Dachfanggerüste

Auch Dachfanggerüste dienen dem Schutz von Gerüstbauern und Handwerkern (zum Beispiel Dachdeckern und Zimmerern) und dem Schutz von Passanten vor herabfallenden Baustoffen, wie zum Beispiel Dachziegeln. Dachgerüste kommen dann zum Einsatz, wenn sich – bedingt durch die Dachschrägung  – ein „normales“ Fanggerüst nicht montieren lässt.

Dachfanggerüste sind bei Arbeiten an und auf Dachflächen mit einer Neigung von mehr als 20 bis 60 Grad sowie einer möglichen Absturzhöhe von mehr als drei Metern vorgeschrieben. Dies, um abrutschende Personen im Ernstfall aufzufangen. Häufig sind Dachfanggerüste Bestandteil von Fassadengerüsten.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Wahl der Dachfanggerüste auf den richtigen Aufbau nach Vorgabe der Berufsgenossenschaft!

3. Schutz von Gerüstbauern durch Seilsicherung

Diese besondere Form der Sicherung dient explizit dem Schutz des auf dem Gerüst arbeitenden Gerüstbauers oder Handwerkers. Je nachdem, nach welcher Seite, nach oben oder unten der Handwerker mehr Bewegungsspielraum benötigt, kann man zwischen einem vertikalen oder einem horizontalen Seilsicherungssystemen wählen.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Wahl Ihres Seilsicherungssystems auf die jährliche Überprüfung der Ausrüstung!

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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