Sachgemäß und sicher nach dem TOP-Prinzip – die Montage von Gerüsten

Bei der sicheren und sachgemäßen Bereitstellung von Arbeits- und Schutzgerüsten gilt es Gefahren direkt am Arbeitsort weitestgehend zu beseitigen oder zu entschärfen. Unterstützend greift hier das TOP-Prinzip im Arbeitsschutz, das bedeutet: Notwendige, ergänzende Schutzmaßnahmen müssen in der Reihenfolge technische vor organisatorischen vor persönlichen Maßnahmen getroffen werden. Maßnahmen hierfür sind: Absturzsicherung, persönliche Schutzausrüstung zum individuellen Gefahrenschutz, Montage-Sicherungs-Geländer sowie sichere Zugänge auf dem Gerüst.

Absturzsicherung

gebrauchte GerüsteAbsturzsicherungen an Arbeits- oder Zugangsbereichen auf dem Gerüst sind nach DIN 4420-1:2004-03 als Schutzwand oder gemäß DIN EN 12811-1:2004-03 als Seitenschutz anzubringen. Dies ab einer Abstandslänge von 30 cm zu anderen angemessen großen, tragfähigen Flächen. Eine Möglichkeit für eine Absturzsicherung ist die Montage eines MSG, eines Montage-Sicherungs-Geländers. Dieses ist für die Dauer der Montage im Einsatz.

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)

Standardmäßig besteht die PSAgA aus mindestens einer Körperhaltevorrichtung und einem Befestigungssystem. Beide müssen mittels verlässlicher Verankerungen miteinander verbunden sein. In der Regel gehören zur PSAgA Auffanggurte, Auffangwesten, Verbindungsmittel, Bandfalldämpfer, Karabinerhaken sowie Höhensicherungsgeräte. Die PSAgA ist einmal im Jahr von einer sachkundigen Person oder dem Hersteller zu überprüfen.

Montage-Sicherungs-Geländer (MSG)

Die Firma Layher hat speziell für die Bereitstellung von Arbeits- und Schutzgerüsten ein leichtes, einfach zu handhabendes MSG entwickelt, welches auf beiden Seiten des Gerüstes angebracht werden kann. Die Montage kann von der gesicherten unteren Lage erfolgen und ist passend für alle 48er Standardgerüstrohre. Das MSG sichert beim Aufstieg in die obere, nicht gesicherte Lage. Ergänzend wurde das Stirn-MSG entwickelt. Das Stirn-MSG ist ebenfalls sehr leicht und dank eines Federmechanismus schnell und einfach zu montieren.

Podesttreppen und integrierte Leitern

Podesttreppen sorgen auch während der Montage für einen sicheren Auftritt auf dem Gerüst. Da sie wie eine separate Treppe am Podest vorbei angebaut werden, sind Auf- und Abstieg besonders komfortabel, schneller und effizienter möglich. Dank möglicher Treppenbreiten bis zu 0,94 m kann der Aufstieg schneller erfolgen, Material kann problemlos mitgenommen werden und ein Festhalten wie bei der Etagenleiter ist in der Regel kein Muss.

 

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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