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COVID19 – Veränderungen, Fakten und Prognosen in der Baubranche

Wir alle wissen es nur zu gut: Vor knapp einem halben Jahr hat sich das Leben von uns allen stark verändert. Bei manchen mehr, bei manchen wenig. Die Auswirkungen der Pandemie 2020 haben sich sowohl im privaten, als auch im geschäftlichen Sektor stark bemerkbar gemacht. Und in beiden Bereichen gab es ganz klar einige Veränderungen. Verhaltensmuster mussten umgestellt werden – Arbeitsweisen verändert werden. Dass dies nicht immer ganz leichtgefallen ist und teilweise einen ausgetüftelten Plan zur Umsetzung benötigte, liegt auf der Hand. Denn seien wir mal ehrlich, der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier. Veränderungen? Ja, klar. Starke Veränderungen und Einschränkungen? Bitte nicht, nein!
Und als man sich im privaten Bereich dann mit den verschiedensten Veränderungen angefreundet hatte, kam die Frage aller Fragen: Wie geht es beruflich eigentlich weiter? Wie entwickeln sich die einzelnen Firmen? Ist der Arbeitsplatz weiterhin sicher oder doch schon gefährdet?
Fragen über Fragen und nur vage Antworten. Doch nun, nach einem knappen halben Jahr, kann man mit ersten Zahlen Rückschlüsse ziehen.

Der Rückblick

Bereits zu Beginn der COVID19-Pandemie konnten wir einen positiven Bericht bezüglich der Zahlen im Baubereich liefern. Und auch jetzt gibt es keinen Grund um schwarz zu sehen. Trotz geringer Neuaufträge geht Peter Hübner, Präsident der Deutschen Bauindustrie, davon aus, dass es zu keinen großen Einschlägen kommen wird. Seiner Einschätzung nach ist die Auftragslage nach wie vor sehr gut und man können einen historischen Auftragsbestand verzeichnen.
Trotz dieser guten Nachrichten ist Herr Hübner besorgt, was den Blick in die Zukunft angeht. Zurückgehende Auftragseingänge im Wirtschaftsbereich sowie dem Gewerbebau seien alarmierende Signale und dürften nicht unterschätzt werden.
Gerade im öffentlichen Bereich sinken die Auftragslagen – hier spielt mit Sicherheit die Tatsache eine entscheidende Rolle, dass sich viele Verwaltungsmitarbeiter nach wie vor in Kurzarbeit oder im Homeoffice befinden.

Wachsen trotz Corona

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie geht zwischenzeitlich von Gesamtumsätzen in Höhe von knapp 140 Milliarden Euro aus und prognostiziert somit ein Wachstum von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies gibt dem Bausektor selbstverständlich Grund zum Jubeln – immerhin ist man zu Beginn des Jahres noch davon ausgegangen, dass es zu einer Stagnation kommen wird.

Jubel mit Bauchschmerzen

Einen Haken gibt es doch fast immer, oder nicht? So solide die Bausituation auch ist, sie bringt einen Haken mit sich: Die Baupreise werden vermutlich weiter steigen. Und hier geht Peter Hübner letztlich davon aus, dass die Preissteigerung sicherlich über der allgemeinen Steigerung der vergangenen Jahre liegen wird – nicht aufgrund einer Pandemie, sondern wegen einem Kostenwachstum bezüglich Lieferanten, benötigten Rohstoffen sowie letztlich ebenfalls Deponiekosten. Seiner Meinung nach sind es diese Bereiche, die eine Preissteigung ausmachen – nicht etwa der eigentliche Bau oder die Kosten der Bauleistungen.

(Quelle: Allgemeine Bauzeitung, Ausgabe Nr. 39 vom Freitag, den 25.09.2020)

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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