Berufskrankheit Hautkrebs“ – Tipps, wie Sie sicher in der Sonne arbeiten

Was bei den meisten Menschen Glücksgefühle hervorruft, kann für Bauarbeiter, Dachdecker aber auch Gerüstbauer zur Qual werden: die Sonne. Insbesondere derzeit, bei tropischen Temperaturen über 30º Grad, ist Vorsicht geboten. Und zwar nicht nur vor Kreislaufschwächen aufgrund von Hitze, sondern vor Sonnenbrand und weißem Hautkrebs.

Seit dem 1. Januar 2015 werden erstmals bestimmte Formen des „hellen Hautkrebs“ als Berufskrankheit anerkannt. Dies bedeutet, dass dem Schutz am Arbeitsplatz eine neue Bedeutung zukommt und damit der aktiven Prävention vor gefährlicher UV-Strahlung. Deshalb haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie sicher durch den Sommer bringen – auf jedem Gerüst!

Die Sonnencreme – wasserfest und mit hohem Lichtschutzfaktor

Besonders gefährdet für einen Sonnenbrand  sind Hautpartien wie Nase, Wangen, Nacken, Ohren und Hände. Diese sollten regelmäßig mit einer wasserfesten Sonnencreme eingecremt werden. Wasserfest deshalb, da man beim Arbeiten in der Sonne viel schwitzt. Seit 2006 gelten bei Sonnenschutzmitteln in Europa einheitliche Kriterien zur Mindestwirksamkeit bei UV-B- und UV-A-Strahlung. Demnach muss der Lichtschutzfaktor SPF bei Sonnenschutzmitteln mindestens 6 und der UV-A-Schutzfaktor mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen.

Da Gerüstbauer einer extremen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind empfehlen wir einen Sonnenschutz ab Lichtschutzfaktor 30 und UV-A Schutzfaktor 10. Auch wenn Männer sich nicht gerne eincremen: Lichtbedingten Hautschäden wie dem weißen Hautkrebs kann Mann so aktiv vorbeugen.

Die Bekleidung – UV-Schutzkleidung als Muss

Kopf und Körper sind selbstverständlich vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. Empfehlenswert ist das konsequente Tragen von Berufsbekleidung mit hohem UV-Schutz. Diese sollte über einen längeren Zeitraum vor UV-Strahlung schützen, dabei leicht und atmungsaktiv sein. Deshalb achten Sie auf Kleidungsstücke mit hoher Funktionalität und integriertem UPF – dem so genannten Ultraviolet Protection Factor. Dieser Faktor gibt Auskunft darüber, um welchen Faktor man seinen Aufenthalt in der Sonne verlängern kann, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Wir empfehlen: UPF ab 50 + ein Muss!

Viel Trinken – Wasser zur Unfallprävention

Um den Flüssigkeitsverlust aufgrund der Arbeit bei hohen Temperaturen im Sommer wieder auszugleichen müssen Gerüstbauer viel trinken – vor, während und nach der Arbeit. Empfehlenswert sind Wasser mit wenig Kohlensäure, Saftschorlen sowie ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Wer viel trinkt, bleibt leistungsfähig, fit und beugt dem steigenden Unfallrisiko bei Überhitzung vor!

Unser letzter Tipp zum Hitzeschutz: Gönnen Sie sich öfter eine Pause!

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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