Sicher ist sicher – mit einem Schutzgerüst

gebrauchte GerüsteSicherheit kann man bei Arbeiten an und rund um eine Baustelle nicht groß genug schreiben. Um eine optimale Absicherung schaffen zu können, empfiehlt es sich – je nach Gegebenheiten versteht sich – ein entsprechendes Schutzgerüst zum Einsatz zu bringen. Diese Erweiterung, welche ebenfalls unter dem Namen „Fanggerüst“ bekannt ist, sorgt für ausreichend Sicherheit von sämtlichen Beteiligten am sowie um den Bau herum indem Mensch sowie diverses Arbeitsmaterial wie etwa Werkzeug, Ziegel oder aber Steine vor dem Sturz in die Tiefe bewahrt werden und somit keinen Verletzungen sowie Beschädigungen ausgesetzt sind. Gerade bei Baustellen mit angrenzendem Personenverkehr ist hier das Augenmerk nicht nur auf Arbeiter, sondern ebenfalls auf Passanten gerichtet. Eine gewisse Wirtschaftlichkeit bringt diese Schutzmaßnahme ebenfalls mit sich – durch weniger „herumfliegender“ Teile kann verhindert werden, dass beispielsweise diverse Maschinen beschädigt werden und somit ein finanzieller Mehraufwand entsteht. Gut zu wissen: Oftmals findet im Bauwesen eine Kombination aus Arbeits- sowohl Schutzgerüst statt, welche den Vorteil mit sich bringt, dass sowohl Arbeiten ausgeführt werden können, als auch für ausreichend Absicherung Sorge getragen werden kann. Sollte das Schutzgerüst jedoch lediglich als solches seinen Einsatz finden, so ist es untersagt, dieses als Ablagefläche für Werkzeuge oder Arbeitsgeräte zu verwenden. Ebenfalls dürfen in diesem Fall auch keine Arbeiten darauf verrichtet werden.

Bitte beachten – Vorschriften für Fanggerüste

Gesetzliche Vorgaben haben gerade in der Baubranche enorme Vorteile: sie verschaffen Sicherheit. Und genau diese wird durch Einhaltung von DIN-Vorschriften geregelt und gewährleistet. Schutzgerüste gehören der Gerüstgruppierung 2 an und unterliegen der DIN-Norm 4420-1:2004 (Regeln für Arbeits- und Schutzgerüste) bezüglich Leistungsanforderung, Entwurf, Konstruktion sowie Bemessung. Die Norm findet Gültigkeit für alleinstehende Schutzaufbauten sowie solche, welche mit anderen Gerüstarten verbunden sind.

Für Dacharbeiten – das Dachfanggerüst

Was das Schutzgerüst im Ganzen bietet, stellt das Dachfanggerüst lediglich im Bereich der Dacharbeiten zur Verfügung – Fallschutz für Mensch sowie Material. Diese Sicherheitsvorkehrung ist jedoch nicht frei wählbar, sondern bei Arbeiten an sowie auf Dächern ab einer Neigung von mehr als 20 bis hin zu 60 Grad sowie einer möglichen Absturzhöhe von über drei Metern Pflichtprogramm. Wer sich hier nicht an bestehende Regeln hält, riskiert nicht nur, dass Arbeiter verletzt werden oder Material zu Bruch geht, sondern ebenfalls, dass entsprechende Bußgelder fällig werden sowie eine Einstellung der aktuell laufenden Arbeiten erfolgt.

Gut zu wissen: Grundsätzlich hat jeder nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz tätige Handwerker oder Gerüstbauer, welcher auf einem Gerüst arbeitet, eine Mitwirkungspflicht für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen! Damit sie immer gut gerüstet sind und es so wenig Gefahrenquellen wie möglich bezüglich des eingesetzten Gerüstes gibt, berät Sie unser kompetentes Team gerne ausführlich zu allen Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.
Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder gerne auch persönlich vor Ort.

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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