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Gerüsttreppe als Arbeitsraum: Wann die ASR für Gerüstbauer gelten

ASR ist die Abkürzung für Technische Regeln für Arbeitsstätten. Relevant ist die Einhaltung der ASR für Arbeitgeber und Arbeitgebervertreter. Inhaltlich legen die ASR ganz genau die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung dar. Darunter fallen die stets aktuellen Anforderungen rund um die Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene. Aber auch andere anerkannte Erkenntnisse aus dem Bereich der Arbeitswissenschaft zählen zu den Inhalten der ASR bzw. der ArbStättV. Soweit so gut. Was das mit dem Gerüstbau zu tun hat? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Auch ein Gerüst ist eine Arbeitsstätte

Durch den Aufbau eines Gerüstes entsteht ein Arbeitsraum, eben ein Raum in dem Arbeiten ausgeführt werden. Auch dieser Raum muss die Anforderungen der geltenden Technischen Regeln für Arbeitsstätten erfüllen. Demnach gilt die ArbStättV auch für jede Baustelle mit einem Gerüst – auch wenn es sich dabei lediglich um eine temporäre Behelfs-Konstruktion handelt, die nach Ausführung der anfallenden Arbeiten wieder demontiert wird. Hier gilt die ArbStättV in spezifischer Form: Unter anderem vorgeschrieben ist eine Mindestbreite von Verkehrswegen von 50 cm. Weitere Anforderungen ergeben sich aus der DIN EN 12811 „Temporäre Konstruktionen für Bauwerke".

Ein Gerüst ist ein Fluchtweg und eine Treppe

Es wird differenziert betrachtet, ob ein Gerüst NUR als eine Konstruktion zum Arbeitsbehelf eingestuft wird, und NUR die Betriebssicherheitsverordnung ODER die Baustellenverordnung Anwendung finden. ODER, ob das Gerüst beispielsweise im Sanierungsfall eines Gebäudes dort als zusätzlicher Fluchtweg, und demnach als Treppe konstruiert wurde. In diesem Fall gilt beispielsweise auch die Anforderung ASR A2.1 zum Schutz gegen Absturz und herabfallende Gegenstände, die die Anforderungen an die Geländerhöhen im Verhältnis zur Absturzhöhe definiert. Gut zu wissen: Auch die lichte Breite der Flucht-Treppe fällt in das Regelwerk der ASR. Und zwar in Abhängigkeit von der Anzahl der Personen im Einzugsbereich des Fluchtweges (ASR A2.3). Die Mindestdurchgangshöhe beträgt 2 m. Nicht vergessen: Sicherheitsmarkierungen für Hindernisse und Gefahrenstellen. Diese sind geregelt in der ASR A1.3.

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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