Gerüste barrierefrei und standsicher verankern

Über eine Produktneuheit zur sicheren und barrierefreien Gerüstverankerung berichtet die Allgemeine Bauzeitung in ihrer Ausgabe vom Freitag, 17. Mai 2019, auf Seite 10. Vorgestellt wird in diesem Beitrag die neue Generation von Gerüsthaltern des Unternehmens Gelog Gerüstbau-Logistik-Systeme GH-110/160/210.

Die Problematik: Gerüstverankerung an verstärkten Wandaufbauten und Konsolen

Die Allgemeine Bauzeitung berichtet von der zunehmenden Problematik bei der Verankerung von Gerüsten und bezieht sich dabei auf Angaben der Firma Gelog. Die Problematik sei direkte Folge der Energieeinsparverordnung EnEv und der daraus resultierenden verstärkten Wandaufbauten, kurz der Wärmedämmverbundsysteme. Nahezu alle Gerüste, die in den Bereichen Neubau und Sanierung zum Einsatz kommen, würden heute mit innenliegenden Konsolen von 0,22 – 0,32 m erstellt. Dies, um die auf dem Gerüst anfallenden Arbeiten „vernünftig" ausführen zu können. Hierdurch seien aber an nahezu allen Knotenpunkten, die ursprünglich für die Verankerung der Gerüste vorgesehen waren, Konsolen installiert. Eine Verankerung der Gerüste sowie von Fensterbändern und weiteren Anbauten werde hierdurch „unmöglich" gemacht. Bislang wurde die Problematik durch die Installation der Verankerungspunkte unter den Knotenpunkten gelöst. Das allerdings hatte wiederum zur Folge, dass die die daran angebrachten Abstandshalter in den zur Verfügung stehenden Arbeitsraum auf dem Gerüst hineinragen und dadurch die Durchgangshöhe bzw. die Durchgangsbreite minimieren. Die teilweise bis zu 5-6 cm über die Kupplung hinausragenden Rohrenden stellen zudem eine Verletzungsgefahr für die Gerüstarbeiter dar.

Die Lösung: Gerüsthalter für gleichbleibenden Abstand zur Fassade

Laut Herstellerangaben können die Gelog Gerüsthalter GH-110/160/210 in Verbindung mit dem Gelog HD-SAS Ankersystem ohne zusätzliche Fassadenaufbauten mittels Ösenschrauben oder Ringmuttern direkt und sicher am Gebäude befestigt werden. Der Abstand des Gerüstes zum Gebäude bleibe dabei geregelt und gleichbleibend. Zudem bleibe der Verkehrsweg barrierefrei und das Personal würde durch das reduzierte Gewicht weniger belastet. Dies bei Zug-Drucklasten, die einer V-Ankertraverse bis zu 12,5 kN entsprechen. Als weitere Vorteile wird die durch den Einsatz der Gelog Gerüsthalter GH-110/160/210 gestiegene Sicherheit durch Vermeidung diverser Fehlerquellen genannt, unter anderem die Verletzungsgefahr an den Rohrenden der Abstandshalter.

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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