Best Practice Gerüstbau: Zugang zur Kapelle dank cleverer Einrüstung

Stillstände gilt es bei Einrüstungen sowie dem Aufbau von Sondergerüsten möglichst zu vermeiden. Denn Stillstand bedeutet meistens Produktions- bzw. Nutzungsausfall. Nicht so bei den Wartungs- und Inspektionsarbeiten der viertgrößten Kirche Europas, die vor rund einem Jahr starteten: in der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz, die auch als Dom von Florenz bezeichnet wird. Für die gotische Bischofskirche mit ihrer beeindruckend großen und aus 3,5 Meter dickem Kalksandstein gemauerten Kuppel war allerdings ein anderer Ausfall bedeutsamer: der Zugang der Gläubigen zur Kapelle. Dieser durfte während der Zeit der Einrüstung nicht eingeschränkt werden. Musste er auch nicht. Dank eines cleveren Deckengerüstes mit dem Allround-Fachwerkträger des Herstellers für Gerüstsysteme Layher.

Die Gerüstlösung: wirtschaftlich und tragfähig

Um die 40 Meter hohe Decke im Inneren zu warten, so schreibt die Allgemeine Bauzeitung in ihrer Ausgabe vom 17. Mai 2019, war das Ergänzungsbauteil zum bewährten AllroundGerüst eine tragfähige und vor allem auch wirtschaftliche Lösung. Der Fachwerkträger eigne sich dank leistungsstarkem Stahl und großer Bauhöhe sehr gut, um Lasten abzufangen und Verbindungswege zu realisieren. Zudem ließe sich das Ergänzungsbauteil sehr gut und statisch stabil mittig in das Raster des Allround-Systems einbauen.

Die Montage: schnell und mit leichten Bauteilen

Weitere Vorteile seien die modularen Aufbaumöglichkeiten des Gerüstes gewesen: Insbesondere aufgrund der sehr unterschiedlichen Höhen und Breiten, die der sehr spezifischen Bauart geschuldet sind, ließ sich die hochflexible Gerüstlösung auch optisch ansprechend realisieren. Dank leichter Einzelbauteile und Gerüstverbindungen mittels Bolzen erfolgte eine schnelle Montage – inklusive zweier Plattformen: Eine Plattform zur Stabilisierung des Gerüstes in der Mitte, die zweite, um das darüber liegende Deckengerüst zu tragen. Die Fachwerkträgerbauteile beider Plattformen wurden freispannend auf die Seitenwände des AllroundGerüstes gelegt. Durch diese Lösung konnten die italienischen Gerüstbauer dem Wunsch der Auftraggeber entsprechen und den Zugang zur Kapelle während der Wartungsarbeiten gewährleisten. Und das in wundervoll kurzer Zeit: die Gerüstlösung stand in nur 31 Tagen.

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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