Die richtige Arbeits-Schutzkleidung für Gerüstbauer

Arbeiter auf dem Gerüst und rund um den Gerüstbau sind einer besonderen Gefahr ausgesetzt. Gut also, wer hierbei gut (aus-)gerüstet ist. Welche besonderen Bestimmungen hinsichtlich der Schutzkleidung im Gerüstbau gelten und worauf dabei ganz besonders zu achten ist, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag kurz vorstellen. Ganz nach dem Motto: Sicher ist sicher. Und Sicherheit beginnt im Gerüstbau bereits bei der Festlegung der richtigen Arbeitskleidung.

Am Anfang steht – die Gefährdungsbeurteilung

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung werden Gefährdungen am Arbeitsplatz ermittelt und beurteilt. Um diesen Gefährdungen aktiv vorzubeugen müssen zudem Maßnahmen zu deren Abwehr bzw. Minimierung festgelegt und dokumentiert werden. Eine Maßnahme zur Gefahrenprävention im Gerüstbau ist die richtige Arbeitsschutzkleidung. Neben den potenziellen Gefährdungen durch die Arbeiten auf einem Gerüst sind auch die jeweilige persönliche Verfassung sowie die Witterung zu berücksichtigen.

Die Gefährdungsbeurteilung mit ihren sich daraus ableitenden Maßnahmen  ist Teil des Arbeitsschutzgesetztes. In § 3 Arbeitsschutzgesetz heißt es:

 „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten anzustreben.“

Von Kopf bis Fuß gerüstet

Besondere Bedeutung im Gerüstbau kommt dem Helm zu. Der muss nicht nur die Anforderungen gemäß DIN EN 397 erfüllen. Er muss vor allem perfekt passen und während der gesamten Arbeitsdauer ohne zu verrutschen getragen werden. Nur Schutzhelme mit der entsprechenden Kennzeichnung DIN EN 397 entsprechen dieser Richtlinie und damit wichtigen Eigenschaften wie Stoßdämpfung, Widerstandsfestigkeit gegen spitze und scharfe Gegenstände, Flammbeständigkeit, elektrische Isolierung, Schutz bei Temperaturen von -20 C° bis + 150 C°.

Sicherheitsschuhe sowie Sicherheitshandschuhe ergänzen die Arbeitsschutzbekleidung, die je nach Witterung durch spezielle wetterfeste Kleidung komplettiert werden muss.

Das Plus das Muss – der Tragekomfort

Besondere Bedeutung bei der Arbeitsschutzkleidung kommt natürlich der Bewegungsfreiheit zu. Denn natürlich muss der Arbeiter sich in und mit seiner Schutzkleidung so bewegen können, dass ein effektives Arbeiten auf dem Gerüst zu realisieren ist. Moderne funktionale  Arbeitsbekleidung und Sicherheitsschuhe überzeugen durch einen hohen Tragekomfort, Langlebigkeit sowie eine ansprechende Optik.

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Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


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