Beratung & Verkauf

+49 7306 / 30535-0
info@gh-geruesthandel.de

Speziell für Sie:
unser Gerüst-Kalkulator

neue Gerüste online kalkulieren

gebrauchte Gerüste online kalkulieren

Corona-Update – Entwicklung Grund zur Sorge?

Bis heute zeigte sich der Bausektor relativ unbeeindruckt vom gesamten Corona-Geschehen. Wie in unserem vorletzten News-Beitrag gezeigt, gaben die ausgewerteten Statistiken keinen Grund zur Sorge. Doch inzwischen gab es auch hier einen wahrnehmbaren Wandel. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gab nun bekannt, dass es im Bauhauptgewerbe im Mai 2020 bereits stolze 8,4 Prozent weniger Neuaufträge als im Vorjahresmonat gab. Die Branchenverbände hatten bereits Prognosen bezüglich eines zeitversetzten Corona-Effekts erstellt und sehen sich in diesen Prognosen zwischenzeitlich somit leider bestätigt. Hier lässt sich nun der Ruf nach einem Handeln der öffentlichen Hand hören.

Die Zahlen im Überblick

Bereits in den ersten fünf Monaten verzeichnete sich ein Rückgang der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe preisbereinigt (real) um 4,5 Prozent im Vergleich gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch wenn die Vergleiche zwischen den Monaten 2020 gezogen werden, ist ein Rückgang von April auf Mai diesen Jahres mit stolzen 5,7 Prozent zu Buche geschlagen. Wirft man nun einen Blick auf Februar diesen Jahres – kurz vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland – und vergleicht die Auftragseingänge mit denen aus dem Mai, so sprechen wir hier von einem Auftragsrückgang von 13,3 %, was nun tatsächlich nicht mehr unbedeutend ist. Der Auftragseingang lag im Mai bei rund 6,7 Milliarden Euro einschließlich aller Preiserhöhungen (nominal) was letztlich 10,6 Prozent weniger als im Vorjahr ist.

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe erklärte, dass die Entwicklung der Auftragseingänge im Mai die Einschätzungen der Unternehmer bestätigt, wenn man sich die Zahlen des Statistischen Bundesamtes ansieht. Die Bautätigkeit werde dadurch in den nächsten Monaten gebremst – denn zum jetzigen Zeitpunkt werden noch die Aufträge vom Jahresanfang abgearbeitet. Die großen Sektoren wie Industrie, Handel sowie Gastronomie haben mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen, was letztlich mit sich bringt, dass in diesen Bereichen auch die Bereitschaft für weitere Investitionen aus Vorsicht stark nachlässt. Der Wirtschaftshochbau verzeichnet hier Rückgange im Bereich von 35 %, der Wirtschaftsbau um die 22 Prozent. Somit sind diese Bereiche besonders stark betroffen.

Laut Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) verfügte die Branche Ende März zwar noch über hohe Auftragsbestände, leidet jetzt aber bereits unter einer Vielzahl von selbigen Stornierungen vor allem aus dem Bereich der gewerblichen Wirtschaft. Unter diesem Aspekt sei es laut Aussage von Herrn Babiel fraglich, wie lange die Produktionen somit aufgrund der Auftragslage stabil gehalten werden können.

Der Bund – die helfende und rettende Hand?!

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sind sich hier einig: Die Unternehmen haben hier im Vertrauen der Versprechungen des Bundes bezüglich eines Investitionshochlaufes ihre Kapazitäten entsprechend aufgebaut – jetzt ist es allmählich an der Zeit, dass die entsprechenden Aufträge endlich auf den Markt kommen um hier für eine Stabilisierung Sorge tragen zu können.

Babiel ergänzte letztlich noch, dass ebenfalls beim Aufbau der Autobahn GmbH eine Corona-Pandemie nicht als Ausrede für fehlende Aufträge herangezogen werden darf. Gerade der kommunale Straßenbau benötige dringlich entsprechende Unterstützung. Es müssen schnellstmöglich entsprechende Anpassungen im Grundgesetz vorgenommen werden, damit aufgelegte Konjunkturprogramme ebenfalls für die Kommunen wirksam werden können.

(Quelle: Allgemeine Bauzeitung)

07306 30535-0

Veröffentlicht von

Thomas Witt

geboren 1980
Seit Mai 2015 bei GH Gerüsthandel tätig
Team-Leiter und Vertriebsmitarbeiter


07306 / 30535-60

thomas.witt@gh-geruesthandel.de